Stellenangebot

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für den Bereich forensische Sprechererkennung und Audioanalyse


KennzifferBKA-2020-1001
AbteilungKT34
Kurzbeschreibung

Das Bundeskriminalamt ist ein wichtiger Baustein in der deutschen Sicherheitsarchitektur. In zehn Abteilungen arbeiten über 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den gesetzlichen Auftrag des Bundeskriminalamtes zu erfüllen.

Die Abteilung Kriminaltechnisches Institut des Bundeskriminalamtes sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Dienstort Wiesbaden

 

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in
für den Bereich forensische Sprechererkennung und Audioanalyse

(m/w/d)

Kennziffer: BKA-2020-1001

 

Es steht eine Planstelle der Besoldungsgruppe A13h/A14 BBesG (Bundesbesoldungsgesetz) zur Verfügung. Bewerber/innen im Beamtenverhältnis werden nach Freigabe mit dem Ziel der Versetzung in das Bundeskriminalamt abgeordnet.

Die Arbeitsplätze sind nach Entgeltgruppe 14 TV EntgO Bund (Tarifvertrag über die Entgeltordnung des Bundes) bewertet. Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Bestimmungen des TV EntgO Bund und den vorliegenden persönlichen Voraussetzungen.

Bei erfolgreicher Bewerbung als Tarifbeschäftigte/r erfolgt zunächst eine Eingruppierung nach EG 13 TV EntgO Bund mit entsprechend reduziertem Aufgabenbereich. Nach einer erfolgreichen Einarbeitungszeit von ca. 1 ½ Jahren ist eine Höhergruppierung in die EG 14 TV EntgO Bund vorgesehen.

Bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen wird eine Verbeamtung angestrebt.

Stellenbeschreibung

Ihre Aufgaben

  • Bearbeitung kriminaltechnischer Untersuchungsaufträge und Erstellung wissenschaftlich begründeter Untersuchungsberichte
  • Erstellung wissenschaftlich begründeter Gutachten sowie deren Vertretung vor Gericht
  • Mitarbeit an Entwicklung und Betrieb einer biometrischen Datenbank von Sprachaufzeichnungen
  • Konzeption und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten einschließlich Weiterentwicklung/Optimierung kriminaltechnischer Untersuchungsmethoden
  • Vertretung der Interessen der deutschen Kriminaltechnik auf nationaler/europäischer/internationaler Ebene sowie nationale und internationale Gremienarbeit
  • Lehr- und Vortragstätigkeiten

 

Ihre Qualifikation

  • Abgeschlossenes universitäres Hochschulstudium (Diplom, Magister, Master) der Elektrotechnik, Informations-/Kommunikationstechnik, Informatik, Nachrichtentechnik, Phonetik, Computerlinguistik oder einer vergleichbaren technischen Fachrichtung
  • Eine Promotion ist wünschenswert
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich Audio Engineering (Audiosignalverarbeitung) oder im Bereich Speech Processing (Sprachsignalverarbeitung)
  • Kenntnisse in automatischer Sprechererkennung sind wünschenswert
  • Kenntnisse im Bereich Biometrie und biometrische Datenbanken sind wünschenswert
  • Gute Englischkenntnisse; ein Nachweis gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Niveau B2) ist wünschenswert
  • Teamfähigkeit
  • Eigenverantwortliches Handeln
Zusätzliche Informationen

Wir bieten Ihnen

  • Ein vielfältiges nationales und internationales Aufgabenspektrum, das ein hohes Maß an Eigeninitiative erfordert
  • Die Möglichkeit, einen Arbeitsbereich aktiv zu gestalten
  • Aufgabenbezogene Aus- und Fortbildung

 

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen mit interkulturellem Wissen und Fremdsprachenkenntnissen.

Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil auch in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Das Bundeskriminalamt unterstützt auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Um die Mitarbeiter/innen des Kriminaltechnischen Instituts als mögliche Spurenverursacher/innen im Zusammenhang mit kriminaltechnischen Untersuchungen an DNA-Spurenträgern ausschließen zu können, ist die Bereitschaft zur Abgabe einer Probe der eigenen DNA zwecks Aufnahme in die Intern-Referenzdatei des BKA (gem. § 24 BKA-Gesetz) verpflichtende Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.

Nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz ist vor einer Einstellung für den vorgesehenen Einsatz eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung durchzuführen.

Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tarifgewinnung des Bundeskriminalamtes unter der Telefonnummer 0611 55-10768 gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen über das Bundeskriminalamt finden Sie unter www.bka.de

Befristete Stelleunbefristet
Gehalt/BesoldungA13, A14
DienstortWiesbaden
BeschäftigungsartVollzeit, Teilzeit
Annahmeschluss07.04.2020

Bitte beachten Sie, dass für die Durchführung des Auswahlverfahrens eine Mindestbearbeitungsdauer eingeplant werden muss. Der ausgewiesene Annahmeschluss dient somit der zeitgerechten Verfahrensabwicklung.

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