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BKA Bewerbungsportal

Stellenangebot

Wissenschaftliche Mitarbeit im Bereich „KI Tatort-Forensik“ (w/m/d) - Bewerbungsportal

Abteilung

KT13

Befristete Stelle?

Nein

Berufsgruppe

IT und Technik

Dienstort

Wiesbaden

Zeitmodell

Vollzeit, Teilzeit

Arbeitsbeginn

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Job-Level

Fachkraft

Gehalt / Besoldung

EG 14 TV EntgO Bund

Annahmeschluss

17. August 2026

Willst Du das Richtige machen?

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Unterstützen Sie uns als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter KI-Tatort-Forensik (m/w/d) im Bereich Sichernde Kriminaltechnik, Tatortgruppe im Kriminaltech-nischen Institut des Bundeskriminalamtes im Fachbereich Kriminaltechnische Services und Einsatzunterstützung. Wir unterstützen die Sicherung des objektiven Tatbefundes mit State-of-the-Art Lösungen bis hin zur interaktiven Rekonstruktion des Tatgeschehens. Wenn Sie Interesse an anspruchsvollen technischen Herausforderungen in einem dynamischen Umfeld haben, strukturiert arbeiten und Verantwortung übernehmen möchten und zugleich eine sinnstiftende und erfüllende Aufgabe in einem starken Team suchen, sind Sie bei uns zu Hause.

Machen auch Sie das Richtige und bewerben Sie sich jetzt!

 

Aufgaben

Planung, Konzeption, Entwicklung, Implementierung, Koordinierung und Überwachung von KI-Lösungen in der sichernden Kriminaltechnik mit Schwerpunkt Sicherung von objektiven Tatbefunden in kriminalpolizeilichen und forensischen Verfahren, insbesondere

  • Aufbereitung großer, heterogener Datenbestände (z. B. Mess-, Video- und Bilddaten und Textinformationen) im forensischen Kontext einschließlich Dokumentation und Ergebnisdarstellung
  • Analyse und Bewertung bestehender Abläufe sowie Ableitung von Automatisierungs- und Optimierungspotenzialen durch KI und datengetriebene Tools
  • Umsetzung von Piloten und Begleitung der nachhaltigen Implementierung in der Organisation
  • Schnittstellenmanagement zwischen IT, Fachbereichen und Management; verständliche Kommunikation von Nutzen und Funktionsweise der KI-Anwendungen
  • Übernahme von Teilaufgaben beim Aufbau eines Netzwerks für KI-Kompetenzen und bedarfsgerechte Schulung von Mitarbeitenden der Fachgruppe
  • Vertretung der KI-Interessen der deutschen Kriminaltechnik auf nationaler / europäischer / internationaler Ebene (z. B. in Arbeits- und Expertengruppen)

Unsere Erwartungen

(zwingend erforderlich)

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, universitäres Diplom oder Magister) in Informatik, Data Science, Künstliche Intelligenz, Mathematik, Informationstechnik oder einem vergleichbaren MINT‑Studiengang mit IT-Anteil
  • 3-Jährige einschlägige praktische Erfahrung in mindestens einem der Bereiche Datenanalyse / Machine Learning oder digitale IT‑Forensik mit KI-Bezug

On Top

  • Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse in Python sowie Erfahrung in der Auswertung komplexer Datenstrukturen.
  • Sie haben Erfahrungen im Einsatz von Machine‑Learning‑ oder KI‑Verfahren in sicherheitsrelevanten oder behördlichen Umgebungen.
  • Sie besitzen Kenntnisse mit Mojo, in Explainable AI, Modellvalidierung und Qualitätssicherung.
  • Sie haben Erfahrungen mit forensischen Arbeitsweisen, Beweissicherung und Chain of Custody.
  • Sie haben Fähigkeit zur gerichtsfesten Dokumentation technischer Sachverhalte.
  • Eine gute Zusammenarbeit und teamorientiertes Handeln sind für Sie selbstverständlich.
  • Sie haben eine sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, verfügen über gute kognitive und organisatorische Fähigkeiten, sind belastbar sowie selbstständig und flexibel bei der Aufgabenerledigung.

Das bieten wir – Benefits für Mitarbeitende

  • Ein gutes Gefühl: sinnstiftender Job in einer oberen Bundesbehörde mit spannenden, vielseitigen und herausfordernden Aufgaben
  • Vergütung: Entgeltgruppe 14 TV EntgO Bund, Eingruppierung nach tariflichen Bestimmungen TV EntgO Bund und vorliegenden persönlichen Voraussetzungen, Planstelle A 13/14 BBesO hinterlegt, Verbeamtung bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen; Abordnung von Beamtinnen und Beamten mit dem Ziel der Versetzung ins BKA, BKA-Zulage
  • Langfristig planbar: sicherer Job im Öffentlichen Dienst mit BKA-Zulage und der Möglichkeit der Verbeamtung (Tarifbeschäftigte)
  • Immer up to date: umfassendes internes und externes Aus- und Fortbildungsangebot
  • Work-Life-Balance: 30 Tage Urlaub, Überstundenausgleich, 24. und 31.12. arbeitsfrei, flexible Arbeitszeitgestaltung, Teilzeit in verschiedenen Modellen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Entspannt zur Arbeit: kostenfreie Parkplätze direkt vor der Tür.

Bewerbung und Auswahlverfahren

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 16.08.2026.

Sollten Sie wegen einer Schwerbehinderung diese Möglichkeit nicht nutzen können,
senden Sie uns Ihre Bewerbung einfach an:

Bundeskriminalamt

ZV22-Tarifgewinnung

65173 Wiesbaden

Das Auswahlverfahren besteht aus einem computergestützten Psychodiagnostischen Test, der formalen Eignungsprüfung sowie einem Fachtest und einem strukturierten Interview. Alle Testabschnitte stellen jeweils Ausschlusskriterien dar. Sollte ein einzelner Testabschnitt nicht bestanden werden, endet das Auswahlverfahren automatisch. Ausnahmen von dieser Regelung bestehen für Schwerbehinderte sowie Ihnen gleichgestellte Menschen.

Alle Informationen zu wichtigen Bewerbungsunterlagen, Details zu den spezifischen Auswahlverfahren und wie Sie sich vorbereiten können finden Sie auf unserer Infoseite zum Bewerbungsprozess beim BKA.

Wissenswertes

  • Das Einverständnis zur Durchführung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (Sicherheitsüberprüfungsgesetz) ist Voraussetzung für eine Bewerbung. Diese Sicherheitsüberprüfung darf nicht zum Ergebnis haben, dass ein Sicherheitsrisiko vorliegt, das der sicherheitsempfindlichen Tätigkeit entgegensteht (§ 14 SÜG).
  • Um die künftige KT-Mitarbeiterin/den künftigen KT-Mitarbeiter als mögliche/n Spurenverursacher/in im Zusammenhang mit kriminaltechnischen Untersuchungen an DNA-Spurenträgern ausschließen zu können, ist die Bereitschaft zur Abgabe einer Probe der eigenen DNA zwecks Aufnahme in die Intern-Referenzdatei des BKA (gem. § 24 BKA-Gesetz) verpflichtende Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung.
  • Bei erfolgreicher Bewerbung als Tarifbeschäftigte/Tarifbeschäftigter erfolgt grundsätzlich zunächst eine Eingruppierung nach EG 13 TV EntgO Bund mit entsprechend reduziertem Aufgabenbereich. Nach einer erfolgreichen Einarbeitungszeit von ca. 1 ½ Jahren ist eine Höhergruppierung in die EG 14 TV EntgO Bund vorgesehen.
  • Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerberinnen in diesen Bereichen bevorzugt berücksichtigt.
  • Für uns zählt das Können; nicht die sexuelle Orientierung oder Identität, die Religion oder die Herkunft. Wir begrüßen daher Bewerbungen aller Menschen.
  • Wir fördern die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben. Bei formeller Eignung werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen zu Auswahlverfahren zugelassen und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Es wird nur das Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Über uns

Wir als Zentralstelle der deutschen Polizei tragen zusammen mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder aktiv zur inneren Sicherheit Deutschlands bei. Wir führen Ermittlungsverfahren, schützen die Mitglieder der Verfassungsorgane des Bundes, arbeiten national und international eng mit anderen Sicherheitsbehörden zusammen, analysieren, forschen und entwickeln neue Techniken und Methoden zur Kriminalitätsbekämpfung im 21. Jahrhundert – und das in einem Team mit über 70 verschiedenen Berufsgruppen.

Benötigte Bewerbungsdokumente

Bitte die folgenden Dokumente für die Bewerbung bereithalten

  • Lebenslauf
  • Geburtsurkunde/Personalausweis
  • Lichtbild
  • Zeugnis und ggf. Urkunden
  • Arbeitszeugnisse
Zuletzt geändert am 20.07.2026
Es ist zu beachten, dass für die Durchführung des Auswahlverfahrens eine Mindestbearbeitungsdauer eingeplant werden muss.
Der ausgewiesene Annahmeschluss dient somit der zeitgerechten Verfahrensabwicklung.