Stellenangebot

eine IT-Sicherheitsfachkraft (m/w/d)


KennzifferBKA-2020-1035
AbteilungST52
Kurzbeschreibung

Das Bundeskriminalamt ist ein wichtiger Baustein in der deutschen Sicherheitsarchitektur. In elf Abteilungen arbeiten über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den gesetzlichen Auftrag des Bundeskriminalamtes zu erfüllen.

Die Abteilung Polizeilicher Staatsschutz des Bundeskriminalamtes sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Dienstort Meckenheim

 

eine IT-Sicherheitsfachkraft

(m/w/d)

- Kennziffer: BKA - 2020 - 1035 -

Stellenbeschreibung

Ihre Aufgaben

  • Bearbeitung und Koordination komplexer und schwieriger Grundsatzangelegenheiten im Bereich der Informationssicherheit und der Verschlusssachen-IT, insbesondere
    • Wahrnehmung der Funktion als zentrale Ansprechstelle für das operative und strategische IT-Sicherheitsmanagement sowie für den Geheimschutz
    • Steuerung und Koordinierung des abteilungsinternen Informationssicherheitsprozesses
    • Koordination der Nutzung des Verwaltungstools für das Informationssicherheits-management (ISMS-Tool) zur Abbildung von IT-Infrastrukturen innerhalb der Abteilung
    • Initiierung und Begleitung des Risikoprozesses für die Abteilung im Rahmen des IT-Risikomanagements
  • Prüfung und Kontrolle der IT-Sicherheit im Rahmen der Funktion als IT-Sicherheitsfachkraft in Zusammenarbeit mit den IT-Verfahrensverantwortlichen, insbesondere
    • Teilnahme an den regelmäßigen abteilungsübergreifenden Besprechungen des IT-Sicherheitsmanagements
    • Bearbeitung von BSI-Warnmeldungen
    • Koordination der Erstellung und Fortschreibung der Beiträge zum IT-Sicherheitskonzept
    • Bewertung des Schutzbedarfs von Informationen und IT-Systemen
    • Begleitung der Erstellung von Dienstanweisungen, IT-Sicherheitsrichtlinien und Handlungsanweisungen zur IT-Sicherheit
    • Vorbereitung und Durchführung von Risikoanalysen und Sicherheitsüberprüfungen
    • Zusammenarbeit mit der/des IT-Sicherheitsbeauftragten bei der Bearbeitung von Sicherheitsvorkommnissen
  • Planung und Durchführung von Schulungen, Kurzeinweisungen und Sensibilisierungsmaßnahmen zur IT-Sicherheit für Beschäftigte der Abteilung
  • Vertretung der Sachgebietsleitung im Abwesenheitsfall

 

Ihre Qualifikation

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Informatik, Verwaltungsinformatik (Diplom [FH] oder Bachelor) oder vergleichbares abgeschlossenes Hochschulstudium – z.B. Elektrotechnik, Physik, Mathematik – mit IT-Ausrichtung und eine dreijährige Berufserfahrung in einem entsprechenden Berufsbild mit IT-Ausrichtung

oder dem entsprechende vergleichbare Fähigkeiten und Erfahrungen, mindestens jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung und zusätzlich eine mindestens sechsjährige Berufserfahrung in einem entsprechenden Berufsbild mit IT-Ausrichtung

  • Vorhandensein einer IT-Sicherheitszertifizierung (z.B. CISSP, CSP, CISM) ist wünschenswert
  • Kenntnisse der (Server-)Betriebssysteme Windows und Linux sowie in den Bereichen Netzwerktechnik und -sicherheit, Firewall, aktive Sicherheitskomponenten, Intrusion Detection, VPN, Kryptographie, Virtualisierung und Webtechnologen sind wünschenswert
  • Kenntnisse aktueller Angriffsvektoren und -methoden und Erfahrungen in den Bereichen IS-Revision und -Audits sind wünschenswert
  • Erfahrung in der Führung von Teams ist wünschenswert
  • Bereitschaft zur Dienstverrichtung in besonderen polizeilichen Lagen und zu damit verbundenen Dienstreisen
  • Fähigkeit zum strukturierten Denken und konzeptionellen Arbeiten
  • Starke Lösungs- und Dienstleistungsorientierung
  • Guter schriftlicher Ausdruck
  • Hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit
Zusätzliche Informationen

Wir bieten Ihnen

  • ein vielseitiges und interessantes Tätigkeitsfeld in einem kollegialen Arbeitsumfeld
  • einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz verbunden mit einer angestrebten Verbeamtung
  • eine kontinuierliche aufgabenbezogene Aus- und Fortbildung
  • die Möglichkeit zur Beteiligung an der zukunftsorientierten Gestaltung der polizeilichen Informationsverarbeitung und -sicherheit
  • Telearbeit bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen
  • Jobticket

 

Gehalt und Perspektive

Es steht eine Planstelle A 12 BBesG (Bundesbesoldungsgesetz) zur Verfügung. Bewerber/innen im Beamtenverhältnis werden nach Freigabe mit dem Ziel der Versetzung in das Bundeskriminalamt abgeordnet.

Der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe 12 TV EntgO Bund (Tarifvertrag über die Entgeltordnung des Bundes) bewertet. Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Bestimmungen des TV EntgO Bund und den vorliegenden persönlichen Voraussetzungen.

Bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen - insbesondere einem abgeschlossenen Hochschulstudium - wird eine Verbeamtung angestrebt.

Es wird eine BKA-Zulage gewährt sowie einschlägige Berufserfahrung anerkannt.

Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen mit interkulturellem Wissen und Fremdsprachenkenntnissen.

Das Bundeskriminalamt fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist deshalb besonders an Bewerbungen von Frauen interessiert, um deren Anteil auch in Bereichen, in denen sie noch gering vertreten sind, zu steigern.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Das Bundeskriminalamt unterstützt auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten.

Nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz ist vor einer Einstellung für den vorgesehenen Einsatz eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen durchzuführen.

Für Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tarifgewinnung des Bundeskriminalamtes unter der Telefonnummer 0611 55-11992 gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen über das Bundeskriminalamt finden Sie unter www.bka.de.

Befristete Stelleunbefristet
Gehalt/BesoldungE12, A12
DienstortMeckenheim
BeschäftigungsartVollzeit, Teilzeit
Annahmeschluss11.08.2020

Bitte beachten Sie, dass für die Durchführung des Auswahlverfahrens eine Mindestbearbeitungsdauer eingeplant werden muss. Der ausgewiesene Annahmeschluss dient somit der zeitgerechten Verfahrensabwicklung.

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